Über uns

Wir sind auf ganz verschiedenen Wegen zum Radreisen gekommen. Wie das passiert ist, kannst du hier nachlesen.

Andy

Ich bin inzwischen 33 Jahre alt, von Berufs wegen Techniker Mechatronik, oder wenn Dir der Begriff mehr sagt Automation, Elektromechanik oder Systemtechnik.

Zum Reisen bin ich durch meine Eltern gekommen. Sie reisten Ende der siebziger Jahre zwei Jahre lang durch Nordamerika, das Resultat dieser Reise waren meine Wenigkeit und viele Fotos und Geschichten, die mich in meiner Kindheit prägten. Für mich war immer klar, dass ich mal reisen werde.

Erste Priorität hatte aber eine vernünftige Ausbildung und dann eine Weiterbildung. Danach hielt mich nichts mehr zu Hause, die Reiseplanung begann. Die erste Frage war natürlich "wohin?", dicht gefolgt von "wie?". Nach reiflicher Überlegung kam ich auf das Fahrrad, obwohl ich weder sportlich war, noch sonst einen grossen Bezug dazu hatte.

Ich merkte, dass ich flexibel und unabhängig sein wollte und eine Reiseart bevorzugte, welche mich direkt mit der Natur und den Leuten in Kontakt brachte. Ich denke das Fahrrad ist eines der Mittel welches diese Ziele am Besten erfüllt.

So machte ich mich also 2009 für 15 Monate auf den Weg nach Asien. Vieles kam anders als gedacht - aber seither bin ich definitiv begeistert von dieser Reiseart und war auch immer wieder auf zwei Rädern unterwegs, mal kürzer, mal länger.

Wenn ich gerade nicht Rad fahre, Fotografiere ich gerne, eine Leidenschaft die sich erst durch das Reisen richtig entfaltet hat. Am liebsten sind mir Motive aus der Natur, Tiere, Pflanzen und Landschaften. Daneben lese ich gerne, im Moment gerade viel Science Fiction, aber auch sonst alles mögliche. Gesellschaftsvisionen, Wissenschaftliches, Reiseberichte, Krimis...

Die Musik gehört ebenfalls zu meinen Leidenschaften. Da ich viel unterwegs, bin spiele ich im Moment nicht mehr selbst, bin aber für alle Arten von Konzerten von Klassik über Jazz zu Rock bis Metal zu haben.

Luzia

Ich bin mitlerweile 32 Jahre alt und habe die letzten 4einhalb Jahre als Pädagogische Mitarbeiterin in einer Heilpädagogischen Schule und einer Sondertagesschule gearbeitet! Gelernt habe ich Fachfrau Betreuung im Behindertenbereich.

Meine Ansicht von Reisen war: Es macht Spass irgendwo ein Apartment zu mieten und die Gegend um diese Stadt zu Fuss, per Auto oder mit dem Motorrad kennen zu lernen. Hotelferien mochte ich noch nie wirklich, aber auf die Idee mit dem Bike oder mit einem anderen Verkehrsmittel herum zu reisen, kam ich gar nicht.

Erst als ich Andy kennenlernte, erzählte er mir, dass seine Eltern mit Kleinbus durch Amerika tourten! Von da an begann ich mir Gedanken über alternative Reisearten zu machen.

Im Jahre 2006 machten wir dann das erste Mal Ferien zusammen. Das WO war bald geklärt. Es sollte Kroatien sein. Das WIE gab noch ein paar Diskussionen. Andy wollte von Beginn an per Auto gehen und durch das ganze Land fahren. Ich war noch etwas skeptisch, da ich so noch nie gereist war und es ausserdem meine ersten Ferien ohne Familie im Ausland waren! Andy konnte mich überzeugen und es wurde auch unvergesslich!

2009 war es dann soweit: Andy machte sich auf zu seiner grossen Reise nach Asien. Als er mir eröffnete, dass er dies mit dem Bike macht, zeigte ich ihm den Vogel und konnte nur den Kopf schütteln ob so einer Verrücktheit! Als ich dann nach und nach seine Berichte las und die schönen Fotos sah, reifte in mir auch der Wunsch auf grosse Reise zu gehen. Das Bike schien mir plötzlich gar nicht mehr so abwegig, da man schneller vorwärts kommt, als zu Fuss und mehr von den Kulturen und den Menschen mitkriegt, als wenn man mit dem Auto durchrast!

Bis zu unserer gemeinsamen Reise nach Südamerika mussten dann aber doch noch 5 Jahre durchs Land ziehen, bis ich bereit war ein so grosses Abenteuer zu wagen!

Am meisten Mühe hatte ich unsere Katzen zurück zu lassen! Ich weiss, dass sie sehr gut umsorgt werden, aber sie gehören halt schon seit einigen Jahren zur Familie!!! Das Ausmisten der Wohnung hingegen fiel mir leichter. Je mehr ich entsorgte oder weggab, desto befreiter war ich. Das tut richtig gut!

Da ich in meiner Freizeit gerne male oder kritzle, konnte ich es nicht sein lassen ein kleines Etui mit Aquarellfarben, Pinsel, Bleistift und Feinschreibern mitzunehmen! Mal schaun, vielleicht inspiriert mich Südamerika zu einigen Bildern! :)