Meine Reise über die Grenzen meiner Vorstellungen hinweg
Auf und ab, von Kham nach Amdo, meist ueber kleine, holprige Nebenstrassen die sich den Bergen entlangwinden und jedem Huegelchen hinauf und hinab folgen. Das Wetter wechselt manchmal stuendlich zwischen hoch und tief, kalt und heiss, Sonne, Schnee, Wind und Regen. Aber auch meine Gefuehle schwanken auf und ab, mal platze ich fast vor Freude bei einer wunderschoenen Landschaft oder einer der vielen Einladungen der superlieben Tibeter, dann wieder suche ich zwei Stunden lang ein Hotelzimmer und kriege nur ein teueres ohne Waschmoeglichkeit.
Ich bin unterwegs von Lijiang nach Litang, und komme dabei in immer höhere Berge - das was ich schon lange vermisst habe. Wohl höchst anstrengend zum Radfahren, aber Landschaftlich so eindrücklich, dass es schwierig zu beschreiben ist. Und die Strecke führt mich auch nach Tibet - zumindest in das, was kulturell als Tibet bezeichnet werden kann. Das heutige Tibet Chinas ist weiterhin zu kompliziert und zu teuer um es per Rad zu bereisen. Aber auch so freue ich mich riesig, diese Kultur näher kennenzulernen!
Oder jedenfalls heisst der Pass so Mt. Haizy, ich weiss nicht genau welchen Berg ich vor die Linse gekriegt hab ;-)